BR-KLASSIK: Mariss Jansons und das BRSO in Paris

Sommer: "Antigone"-Ouvertüre und Mahler: "Kindertotenlieder"

  • BR Fernsehen

  • 17.11.2019, 09:20 Uhr

  • 41 Min

Zu ihrem Debütkonzert in der Philharmonie de Paris brachten Mariss Jansons und das Symphonieorchester des BR das Werk eines Komponisten auf die Bühne, zu dem das Orchester eine enge Beziehung hat: Gustav Mahler.

Zu ihrem Debütkonzert am 31. Januar 2017 in der Philharmonie de Paris brachten Mariss Jansons und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks das Werk eines Komponisten auf die Bühne, zu dem das Orchester seit Rafael Kubeliks Mahler-Zyklus eine besonders enge Beziehung hat: Gustav Mahler. Solistin in den "Kindertotenliedern" ist die Mezzosopranistin Gerhild Romberger. Die Tragik, aber auch das tröstliche Moment, das Mahler in diesem Werk nach Texten von Friedrich Rückert in Klang gießt, wirkt unmittelbar in seiner entwaffnenden Direktheit. Den symphonischen Auftakt bildet ein Werk, das nur äußerst selten auf Konzertprogrammen zu finden sein dürfte: die furiose, hochdramatische Konzertouvertüre "Antigone" des tschechischen Komponisten Vladimir Sommer aus dem Jahr 1957.