Barenboims Rede in Genf

"Wir müssen für Freiheit und Gleichheit kämpfen"

  • BR-KLASSIK

  • 10.12.2015, 19:00 Uhr

  • 5 Min

Am 10. Dezember 2015 feiert die UNO den Tag der Menschenrechte. Im Vorfeld dirigierte Daniel Barenboim am 31. Oktober sein West-Eastern Divan Orchestra in einem "Concert for Understanding of Civilizations and Human Rights" im Sitz der Vereinten Nationen in Genf. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon eröffnete den Festakt. Nach dem Konzert hielt Barenboim eine bewegende Ansprache zu den Konflikten im Nahen Osten.

Für Frieden und Völkerverständigung Seit Jahrzehnten setzt sich Daniel Barenboim als politisch engagierter Musiker und Dirigent für Frieden und Völkerverständigung ein. Seine Vision: Musik vereint Menschen über alle Grenzen und Nationen hinweg. Um diese Botschaft in die Welt zu tragen, hat er vor 16 Jahren zusammen mit dem palästinensischen Literaturwissenschaftler Edward Said das West-Eastern Divan Orchestra gegründet. Junge Musiker aus Israel, Palästina, Syrien, Jordanien, Ägypten und Europa begegnen sich hier im Dienste der Musik. Barenboim nennt es "unsere unabhängige Republik".