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Warum Esoteriker und Rechtsextreme nicht zufällig gemeinsam auf die Straße gehen

Die Demos gegen die Anti-Corona-Maßnahmen haben gezeigt: Esoterik, Rechtspopulismus und Neofaschismus haben Verbindungen, die lange unterschwellig waren. Auf den ersten naiven Blick mag es verwunderlich erscheinen, was sich da alles zusammentut: esoterische Kulte unter dem Motto von Liebe, Verschwörungsphantasien, Verfolgungsparanoia wie Chemtrail-Theorien, Mystik und Naturkult, nationalistische Propaganda vom "China-Virus" und Neofaschismus mit Reichskriegsflaggen. Sie verbinden sich zu einem Mix von anti-demokratischem, anti-staatlichem und anti-sozialem Verhalten. Doch die Verbindungen haben tiefere Wurzeln: in der gemeinsamen Ablehnung moderner Prinzipien von Gesellschaftsvertrag, von wissenschaftlichem Weltbild, von demokratischer Öffentlichkeit und mitmenschlicher Solidarität. Ein Generator über die Schnittstellen zwischen Esoterik und Rechtsextremismus - von den historischen Wurzeln bis zur Pop-Kultur

Warum Esoteriker und Rechtsextreme nicht zufällig gemeinsam auf die Straße gehen | Bild: picture alliance / SULUPRESS.DE | Marc Vorwerk
47 Min. | 1.8.2021

VON: Markus Metz

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