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Treppenwitz der Geschichte? Sitzverbot auf der Spanischen Treppe in Rom

Die spinnen die Römer, denken sich vermutlich derzeit nicht nur Obelix-Fans. Paßt nicht nur auf die Akteure der derzeitigen Regierungskrise in Rom, sondern auch auf manche städtische Verordnung. So ist die römische Touristenattraktion, die barocke Spanische Treppe seit kurzem mit einem Sitzverbot belegt - um das Lagern, Essen und Vermüllen zu verhindern. Es geht, mit römischem Pathos begründet, um die "Wiederherstellung der Zivilisation". Hohe Worte in einem Land, dessen bisheriger Innenminister Salvini gerettete Schiffsmigranten nicht an Land gehen und damit letzte Reste an zivilisatorischer Humanität gerade untergehen läßt. Was aber ist das? Ein Commedia dell´arte, eine Komödie, oder Schmierentheater? Thomas Migge berichtet. Außerdem in der kulturWelt: "Nach den letzten Tagen. Ein Spätabend" -Auftakt bei der Ruhrtriennale mit Christoph Marthalers Ausblick auf ein zerstörtes Europa. / Dolly und Bernd zeigen: One- film wonders -die Sommerreihe des Münchner Werkstattkinos / Und: Blick auf ein Projekt in der Ausgrabungsstätte Pergamon.

kulturWelt | © 2017 Bayerischer Rundfunk
23 Min. | 21.8.2019

VON: Knopf, Barbara

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