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Tiananmen-Massaker vor 30 Jahren

In Hongkong herrscht Ausnahmezustand. Allerdings nicht wegen der seit einem halben Jahr mit zunehmender Heftigkeit ausgetragenen Proteste für Demokratie. Die Menschen waren auf die Straße gegangen, mit Gesichtsmasken, um sich vor dem Tränengas-Nebel zu schützen. Derzeit tragen alle Bürger Hongkongs Masken: Mundschutz gegen das Coronavirus. Der Protest ist lahmgelegt durch die Ansteckungsangst und Quarantäne. Hongkongs Straßen und Plätze sind leer, Demonstrationen sind abgesagt. Aber verschwunden ist der Protest nicht. Während China das Gedenken an das Massaker auf dem Tiananmen-Platz 1989 unterdrückt, erinnert in Hongkong ein Museum an die Geschehnisse, betrieben von der Hongkonger Allianz zur Unterstützung "Patriotischer Demokratischer Bewegungen" in China. Und außerdem in unserer kulturWelt: Mod.-Gespr. mit Jana Hensel über die Probleme der CDU, Filmkritik "Bombshell" über Trumps Sprachrohr Fox News und wie ein Regensburger Künstler den Kommunalwahlkampf aufmischt.

Tiananmen-Massaker vor 30 Jahren | Bild: picture-alliance
24 Min. | 11.2.2020

VON: Joana Ortmann

kulturWelt | Bild: BR
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