kulturWelt

Terror gegen Juden

Vor 40 Jahren, im Dezember 1980, erschoss in Erlangen mutmaßlich ein Neonazi den jüdischen Verleger und langjährigen Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde und dessen Lebensgefährtin. Eine antisemitische Dimension nahmen die Ermittler damals erstmal nicht an, Im Zentrum der Untersuchungen standen zunächst Gemeinde-Angehörige. Dieser Fall, der von heute aus an das Verhalten der Behörden im Angesicht der NSU-Morde erinnert, und diese Parallele sind der Ausgangspunkt für ein neues Buch über antisemitischen Terror. Ronen Steinke, Jurist und SZ-Journalist, in Nürnberg aufgewachsen, nimmt das ganze Bild in den Blick, von damals bis hin zum Anschlag auf die Synagoge in Halle im Oktober 2019. Zum Buch gehört auch ein Anhang, der antisemitische Anschläge in der BRD in ihrer Gesamtheit dokumentieren soll. Ein Beitrag von Joachim Gärtner. Unsere weiteren Themen: Kasi Lemmons Historienfilm "Harriet - Der Weg in die Freiheit" / Moderatorengespräch mit dem Schriftsteller Max Czollek über den jüdischen Dichter Hirsch Glik /und: Das Berliner Aedes-Forum zeigt die Schau "Arctic Nordic Alpine" über das Architekturbüro Snøhetta

Terror gegen Juden | Bild: Berlin Verlag
25 Min. | 5.7.2020

VON: Heitkamp, Judith

kulturWelt | Bild: BR
BAYERN 2

kulturWelt

Neueste Episoden