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Serienhit: "Warten auf'n Bus"

Brandenburg kann sehr leer sein. Und die Zeit in weiter Landschaft kann sich sehr dehnen. Das dürfte dann ungefähr so sein wie das Gefühl in der ersten Woche des Corona-Lockdowns. Allerdings das ganze Jahr über. Aus diesem Zustand des Ausgebremtseins und der provinziellen Ödnis eine Sitcom zu drehen, die dann auch noch zum Serienhit wird, ist große Kunst. Andererseits hat schon der große Theatermagier Peter Brook den leeren Raum gepriesen als das Ideal aus dem heraus alles entstehen kann. Offenbar ist genau das gelungen bei der Miniserie des Rundfunks Berlin Brandenburg. Die beiden arbeitslosen Protagonisten Hannes und Ralle schlagen gemeinsam den Tag tot. In den Gesprächen lernt man viel über sie - aber auch über die ostdeutsche Mentalität. Und außerdem in unserer kulturWelt: Mod.-Gespr. mit dem Psychologen Clemens Krauss zu seinem Kunstprojekt "Isolation Consultation", das neue Museum für Biodiversität in Panama und das Corona-Tagebuch der beiden österreichischen Festival-Machern Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber.

Serienhit: "Warten auf'n Bus" | Bild: BR-Bild
24 Min. | 5.5.2020

VON: Barbara Knopf

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