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Porträt einer Außergewöhnlichen: Der Film "Marie Curie - Elemente des Lebens"

Anmod: Immer wieder forderte der Mythos Marie Curie Filmschaffende in den letzten Jahren heraus. Diese Figur aus dem 19. Jahrhundert passt aber auch zu gut zu den Themen unserer Zeit: die Migrantin, die aus Polen kommend in Frankreich Karriere machen will. Die Frau, die in einer Männerdomäne arbeitend nach Anerkennung sucht. Die Mutter, deren Mann stirbt, nicht aber ihr sexuelles Verlangen. Die Forscherin, deren Erkenntnisse lebensrettend und -vernichtend genutzt werden können. Die Gefahr ist bloß, das haben die letzten Marie-Curie-Filme gezeigt: Das Leben der zweifachen Nobelpreisträgerin ist so reich, dass man potenziell alles damit anstellen kann - vom Softporno ohne Wissensdurst, zur leidenschaftslosen Wissenschafts-Doku - und dass man sich leicht überhebt. Wie ist also der neue Film? "Marie Curie - Elemente des Lebens" von Marie Schoeß. Unsere weiteren Themen: Katastrophe vor Gericht: Dominik Wessely im Interview über seinen Film "Loveparade - Die Verhandlung" / Zeiten des Umbruchs Johan Holten über seine erste Ausstellung und andere Pläne für die Kunsthalle Mannheim und Wiederaufbau jüdischen Lebens: Die Literaturwissenschaftlerin Rachel Salamander bekommt den Heine-Preis 2020

Porträt einer Außergewöhnlichen: Der Film "Marie Curie - Elemente des Lebens"  | Bild: Studiocanal GmbH/ Laurie Sparham
24 Min. | 14.7.2020

VON: Cordsen, Knut

kulturWelt | Bild: BR
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