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Matthias Lilienthal verlässt die Münchner Kammerspiele

Er hat das gediegene Maximilianstraßenglamour-Publikum am Anfang gleich mal verschreckt - der Mann, der aus Berlin kam. Hat erst mal alle Bühnen als Kammern durchnummeriert und vor allem das Theater hinausgetrieben auf die Straße: ein großes urbanes performatives Labor wollte Matthias Lilienthal Theater aus den Münchner Kammerspielen machen. Teile des Stammpublikums, der Presse und des CSU-Stadtrats protestierten. Aber wie das manchmal so ist: es wurde doch noch eine ausgezeichnete Love-Story, wenn auch eine unvollendete. Erstens verläßt Matthias Lilienthal nun nach nur fünf Jahren die Kammerspiele. Und zweitens hat Corona den finalen Premierenreigen vereitelt. An diesem Samstag gibt es aber eine Abschiedsperformance. Genügend Abstand ist garantiert: im Münchner Olympiastadion. Christoph Leibold blickt mit Matthias Lilienthal zurück. Außerdem in der kulturWelt: Corona hat den Buchhandel schwer getroffen - oder doch nicht? Gespräch mit Karin Schmidt-Friderichs / Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz soll zerschlagen werden / "Somebody Up There Likes Me" über den Rolling Stones-Musiker Ronnie Wood ab heute im Kino

Matthias Lilienthal verlässt die Münchner Kammerspiele | Bild: copyright Sachelle Babbar
23 Min. | 8.7.2020

VON: Knopf, Barbara

kulturWelt | Bild: BR
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