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Martin Meyers Buch "Corona" - die Pandemie wird Literatur

Der Lockdown ist gerade erst vorbei, schon erobert Corona die literarische Welt. Lesen war ein Mittel, vielleicht sogar Heilmittel der Wahl, um den Lockdown zu Corona-Zeiten zu überstehen. Für manche aber auch Schreiben, so wie für Martin Meyer. Er war lange Redakteur bei der Neuen Zürcher Zeitung und hat nun eine Erzählung vorgelegt, die von einem leidenschaftlichen Leser handelt, einem alten Buchhändler und Antiquar, der erkrankt. Ob an der gerade grassierenden Seuche oder an etwas anderem, das bleibt im Buch erstmal offen. Matteo, so heißt dieser alte Herr mit Namen, verbringt den Krankenstand mit der Lektüre von Seuchen-Klassikern von Boccaccios "Decamerone" bis Camus‘ "Die Pest". Vielleicht wird Martin Meyers Erzählung "Corona" auch mal so ein Klassiker. Christoph Leibold hat mit dem Autor über sein Buch gesprochen. Unsere weiteren Themen: Nach der Absage: Wie geht es weiter mit den Festspielen in Bayreuth? und Bebende Bühnen: Im HochX und Schwere Reiter feierten die ersten Tanzaufführungen nach Corona Premiere.

Martin Meyers Buch "Corona" - die Pandemie wird Literatur  | Bild: Dominique Meienberg
18 Min. | 18.7.2020

VON: Leibold, Christoph

kulturWelt | Bild: BR
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