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Lindenberg! Mach Dein Ding.

Eigentlich steht er kurz vor der Heiligsprechung; Titel wie "Andrea Doria" oder "Sonderzug nach Pankow", insgesamt viereinhalb Millionen verkaufte Tonträger, Idol in West wie Ost, und mit 73 Jahren immer noch unverdrossen der lässige Panik-Rocker: Udo Lindenberg. Der ganze Mann - ein dürres Markenzeichen, mit Zauselhaar und Schlapphut, und einem reptilienhaften Langmut, aus dem er dann doch manchmal vorschnellt wie auf Beutefang und einen Satz nuschelt, in aller gebotenen Stand-Up-Weisheit. Udo Lindenberg hat Exzesse überlebt, Häutungen durchgemacht und Läuterungen hingenommen. Aber war er immer schon so wie er jetzt ist? Das hat sich wohl auch die Regisseurin Hermine Hundgeburth gefragt und einen Spielfilm gedreht über seine Anfänge. Lindenberg! Mach Dein Ding. Knut Cordsen hat den Film gestern Abend bei seiner München-Premiere gesehen. Außerdem in der kulturWelt: Die Künstlerin Parastou Forouhar über Propaganda und Revolution in Iran / Auftakt des Münchner Festivals "Friendly Confrontations" zu globaler Kunst und Institutionskritik / "Wiedervereinigung der beiden Koreas" am Metropol Theater München

Lindenberg! Mach Dein Ding. | Bild: br bild
22 Min. | 16.1.2020

VON: Knopf, Barbara

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