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"Karavan" - Verschollene Collagen von Hannah Höch in Memmingen

Der Name von Hannah Höch ist fest mit dem Dadaismus in Deutschland und dem Stilmittel der zeitkritischen Fotomontage verbunden - diese hat sie vor rund 100 Jahren gemeinsam mit Raoul Hausmann entwickelt. Im Dritten Reich galt sie als entartete Künstlerin, durfte nicht mehr arbeiten, nicht mehr ausstellen - erst nach dem Zweiten Weltkrieg erfuhr sie wieder Anerkennung und weltweite Aufmerksamkeit. Doch viele ihrer Werke sind nahezu spurlos verschwunden - ihnen widmet sich eine neue Ausstellung in Memmingen in der Mewo Kunsthalle. Und außerdem in unserer kulturWelt: Die Premieren "Die Räuberinnen" an den Kammerspielen und "Lulu" am Residenztheater, eine Neuinszenierung der Bremer Stadtmusikanten von Philipp Löhle am Theater Coburg.

"Karavan" - Verschollene Collagen von Hannah Höch in Memmingen | Bild: picture-alliance
25 Min. | 24.11.2019

VON: Joana Ortmann

kulturWelt | Bild: BR
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