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Ist vorsichtiger Humor möglich? Rassismusvorwürfe gegen "Otto der Film"

"Otto der Film": Das Feuilleton hat sich ja in den letzten Tagen ausgiebig mit dem Vorwurf des Rassismus gegen den 35 Jahre alten Film "Otto der Film" befasst. Otto Waalkes in seiner Immer-Rolle als Blödel-Barde reiht hier viele Kalauer und Sketche aneinander; an einer Stelle fällt mehrfach das N-Wort, als Otto einen des Wegs kommenden GI in einen kleinen gemeinsamen Trickbetrug verwickelt, in dessen Verlauf der schwarze GI an eine weiße ältere Dame angeblich als Sklave verkauft wird, anschließend kassieren die beiden dann eine Geldbuße bei ihr ab. Das Berliner Stadtmagazin Tipp berichtete von "größtem Unbehagen" beim Wiedersehen dieser Szene und ein Sprecher der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland sprach von diskriminierendem Humor. Und wir fragen jetzt einen, der am Drehbuch mitgeschrieben hat - den Schriftsteller, Titanic Autor und Drehbuchautor diverser Otto-Filme, Bernd Eilert. Unsere weitere Themen: Jenseits des Playboy-Lebens: Gunter Sachs als Fotograf im Münchner Künstlerhaus / Neu im Kino - "Schwarze Milch": Zwei Schwestern zwischen Deutschland und der Mongolei und Ganghofer und seine Erben: Zur Lage des aktuellen Heimatsfilms Gespräch mit Filmerin Lisa Miller

Ist vorsichtiger Humor möglich? Rassismusvorwürfe gegen "Otto der Film" | Bild:  Arne Dedert dpa
25 Min. | 20.7.2020

VON: Heitkamp, Judith

kulturWelt | Bild: BR
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