kulturWelt

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels

Hungersnöte werden nicht ausgelöst, weil Nahrungsmittel auf dieser Welt knapp sind. Sondern, weil sie nicht gerecht verteilt werden. So einfach wie eindringlich sind die Erkenntnisse des Wirtschaftswissenschaftlers und Philosophen Amartya Sen, 1933 in Indien geboren. Seit Jahrzehnten ist Amartya Sen ein Vordenker für globale Gerechtigkeit. Konträr zum Mantra des Hyperkapitalismus, der angeblich nur Gewinner kennt, folgt Amartya Sen der Überzeugung: dass eine Gesellschaft immer nur so stark ist wie ihre schwächsten Mitglieder. Eine Korrektur des Denkens, die so aktuell wie notwendig für die globale Weltgemeinschaft wäre. Der Deutsche Buchhandel verleiht ihm den Friedenspreis. Ein Porträt von Peter Jungblut. Unsere weiteren Themen: Digitale Wellenschläge: Auftakt zu den Bachmann-Tagen, die nicht in Klagenfurt am Wörthersee, sondern im Netz stattfinden / Gedächtnis der Stadt -der Architekturhistoriker Vittorio Magnago Lampugani zum Sinn und Sturz von Denkmälern / Und: DenkOrt Deportationen: am Würzburger Bahnhof

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels | Bild: picture alliance
23 Min. | 17.6.2020

VON: Knopf, Barbara

kulturWelt | Bild: BR
BAYERN 2

kulturWelt

Neueste Episoden