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Florian Schroeder bekommt den deutschen Kleinkunstpreis

Nach einem guten halben Jahr Corona ist es schwierig geworden, eine Meinung zu äußern, ohne dass man sofort in ein bestimmtes Lager eingeordnet wird. Warum ist das so? Warum darf man nicht zumindest im Denken auch mal sein eigener Gegner sein und z.B. das Virus für eine gefährliche Krankheit halten UND die schwache Rolle des Parlaments zu kritisieren. Einer der wenigen, die diese Gratwanderung derzeit noch elegant hinbekommen, ist der Kabarettist Florian Schroeder. Er bekommt den deutschen Kleinkunstpreis, u.a. für seinen Auftritt bei einer "Querdenken"-Demo in Stuttgart. Dort war er im August wegen seines Programms eingeladen worden, in dem er in die Rolle von Verschwörungstheoretikern schlüpft. Kaum war er auf der Bühne, hielt er aber ein flammendes Plädoyer für Masken. Luigi Lauer mit einem Porträt. Außerdem: Sprache und Recht: Wie ist das neue Bevölkerungsschutzgesetz geschrieben und wie lässt es sich kommunizieren? / "Atlas der Petromoderne": Ein Sachbuch klärt über "Schönheit und Schrecken" des Erdöl-Zeitalters auf. / Musik für moderne Gesellschaften: Der Dokumentarfilm "Krautrock 1"

Florian Schroeder bekommt den deutschen Kleinkunstpreis | Bild: Frank Eidel
25 Min. | 18.11.2020

VON: Ortmann, Joana

kulturWelt | Bild: BR
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