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Filmkritik "Sunset" von László Nemes

Ungarn, im Jahr 1913: Írisz Leiter (Juli Jakab) ist in einem Waisenhaus aufgewachsen, doch mit 21 Jahren bricht die junge Frau in Richtung ihrer Geburtsstadt Budapest auf, um dort eine Ausbildung zur Schneiderin zu machen. Obwohl sie anfangs abgewiesen wird, findet sie schließlich eine Anstellung in dem Hut-Geschäft Leiter, das einst ihren Eltern gehörte und mittlerweile von dem entfernten Verwandten Oszkár Brill (Vlad Ivanov) betrieben wird, der aber nichts von seiner Verbindung zu dem Mädchen weiß. In der Stadt ist das Geschäft vor allem für seine außergewöhnlichen Kreationen bekannt, aber genau in diesem Laden, verloren die Eltern von Írisz einst ihr Leben. Von Oszkár Brill erfährt sie, dass sie einen Bruder hat, von dem sie nichts wusste, und macht sich auf die Suche nach ihm. Dabei kommt sie einem Familiengeheimnis auf die Spur, dass sie nicht nur zu einem gewissen Kalman Leiter führt, sondern auch bis in die höchsten Kreise der österreichisch-ungarischen Gesellschaft. Außerdem in der "kulturWelt": Ein ausführliches Gespräch mit der Kuratorin Claudia Emmert über die Ausstellung "Game of Drones" im Friedrichshafener Zeppelinmuseum; wir feiern ein großartiges Jubiläum, denn die Veste Oberhaus in Passau wird 800 Jahre alt; abschließend gibt es einen musikalischen Ausflug nach Großbritannien, wo derzeit das Phänomen Brit Jazz in aller Munde ist.

kulturWelt | © 2017 Bayerischer Rundfunk
23 Min. | 10.6.2019

VON: Ortmann, Joana

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