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Filmkritik "Die Rüden"

Bei den letzten Hofer Filmtagen gehörte dieser Film zu den großen Entdeckungen: "Die Rüden" der Berliner Regisseurin Connie Walther. Sie lässt darin junge Gewaltverbrecher, gefährliche Hunde und eine Hundetherapeutin aufeinandertreffen, in einem Spielfilm, der in den Hauptrollen Laienschauspieler vereint, die im echten Leben genau das sind bzw. machen wie auf der Leinwand. Also sehen wir echte ehemalige Strafgefangene, bedrohliche Hunde, die aggressiv auf Menschen reagieren, und eine Tiertrainerin, die real in vergleichbaren Projekten arbeitet. Es geht um die konkrete Begegnung von verhaltensauffälligen Menschen und Tieren. Ein filmisch soziales Experiment, das man so noch nicht erlebt hat. "Die Rüden" läuft diese Woche in den deutschen Kinos an - Moritz Holfelder hat den Film bereits gesehen und die Protagonisten getroffen. Außerdem heute in der kulturWelt: Akustische Inspiration: Der Künstler Wolfgang Fritz malt live im Radio. Und: Was hat es mit der Cancel Culture auf sich? Temporäres Phänomen oder Dauerzustand?

Filmkritik "Die Rüden" | Bild: TomTrambow zeroone
30 Min. | 17.8.2020

VON: Knopf

kulturWelt | Bild: BR
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