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Die verdammten Türen sprengen

"Die Kamera ist meine Geliebte", hat der britische Schauspieler Michael Caine einmal gesagt. Und so schaut er gerne in diese Kamera: mit diesem unverwechselbaren Blick aus eindringlichen Augen unter schweren Lidern. 85 ist der als Maurice Joseph Micklewhite geborene Schauspieler im vergangenen März geworden, über 150 Filme hat er gedreht, etliche Preise gewonnen, zwei Oscars darunter. Je älter er wird, desto mehr gleicht Caine mit seinem Schlafzimmerblick, gern hinter Brillengläsern, im Aussehen einer klugen alten Eule. Mit einer Mischung aus Alterswitz- und -weisheit hat er nun ein neues Buch geschrieben, in dem er tatsächlich Lebenslektionen ankündigt. Es heißt "Die verdammten Türen sprengen" und ist eine Mischung aus Erinnerungen und Tipps für alle Lebenslagen. Markus Aicher hat Caines Buch gelesen. Unsere weiteren Themen: Bethlehem - Ein Spaziergang durch die arabische Kulturhauptstadt 2020 / Regisseurin Claudia Bauer im kulturWelt-Gespräch über die Neu-Inszenierung von Molières "Eingebildetem Kranken" am Münchner Residenz Theater / Dürers Lehrmeister - Das Germanische Nationalmuseum Nürnberg zeigt Werke von Michael Wolgemut

Die verdammten Türen sprengen | Bild: Alexander Verlag Berlin
24 Min. | 19.12.2019

VON: Leibold

kulturWelt | Bild: BR
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