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Die Tochter des Spions

Spionage-Romane und -Filme sind ein unverwüstliches Genre. Selbst da, wo die Geschichten selbst erfunden sind, begegnen sie den Leserinnen und Lesern meist eingebettet in realen historischen Kontext - ein Rahmen, der das Erfundene authentisch wirken lässt und so den Nervenkitzel steigert. Umgekehrt weiß man bei historisch verbrieften Spionagefällen oft nicht bis ins Detail Bescheid, was sich wie genau zugetragen hat. Das liegt in der Natur der Geheimdienstarbeit, in der, sagt ja schon der Name, vieles im Verborgenen bleibt. Der Dokumentarfilm "Die Tochter des Spions" versucht so eine wahre Geschichte aus dem Kalten Krieg zu rekonstruieren und füllt dabei die Lücken in den alten Archivaufnahmen mit Spielfilmszenen, um das komplette Bild auszumalen. Marie Schoess hat den Film bereits gesehen. Unsere weiteren Themen: Die Glückssucherin - Moderatorengespräch mit der Schriftstellerin und Christ-Biografin Gunna Wendt zum 100. Todestag von Lena Christ / Kampf um die Existenz - Fällt Spex-Online Corona zum Opfer? Eine Pulsfühlung / Offene Graphic Novel-Werkstatt - Ein Zwischenbericht aus Barbara Yelins Workshop zum "Thema Aufruhr" aus dem Münchener Literaturhaus

Die Tochter des Spions | Bild: Kick Film
24 Min. | 29.6.2020

VON: Leibold, Christoph

kulturWelt | Bild: BR
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