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50 Jahre Woodstock und die Mansonmorde

Es begann als Konzert und endete als Mythos. Auf der Wiese eines Milchbauern am Rande des Ortes Bethel im Staat New York ereignete sich an drei Tagen des Augusts 1969, eine Veranstaltung, die die Welt veränderte. Für 400 000 junge Menschen wurde Woodstock zum Mekka einer amerikanischen Gegenkultur, ein Manifest gegen den Vietnamkrieg, Rassismus und Ungleichheit. Lässiges Hippietum. Grasrauchen auf der regen-verschlammten Wiese. Aber: in der gleichen Woche wie Woodstock geschahen auch die bestialischen Morde der Manson-Familie, deren prominentestes Opfer die Schauspielerin und Ehefrau von Filmregisseur Roman Polanski, Sharon Tate und ihr ungeborenes Kind waren. 50 Jahre später stehen beide Ereignisse im Mittelpunkt der Erinnerung. Zugeschaltet aus Frankfurt ist uns der Musikjournalist Klaus Walter. Ausserdem in der kulturWelt: "Nacht in Caracas" -der Debütroman der venezolanischen Journalistin Karina Sainz Borgo über ein Land im Zustand der Gewalt / "Ich war zuhause, aber" - das Unerklärliche im Film der Regisseurin Angela Schanelec / Und: Ein Museum für den Schriftsteller des Volkes: Erinnerung an den großen arabischen Schriftsteller Nagib Machfus in Kairo.

kulturWelt | © 2017 Bayerischer Rundfunk
25 Min. | 13.8.2019

VON: Knopf, Barbara

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