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33 Jahre Haft für Nasrin Sotoudeh

Letzten Donnerstag wurde ihr der Alternative Nobelpreis verliehen -für ihr furchtloses Engagement unter hohem persönlichen Risiko für die Menschenrechte im Iran. Die iranische Anwältin und Menschenrechtlerin Nasrin Sotoudeh konnte bei der Verleihung nicht dabei sein: Sie ist 2019 im Iran verurteilt worden, zu 33 Jahren Gefängnis und 148 Peitschenhieben. Der Gesundheitszustand der 56-jährigen Menschenrechtlerin ist äußerst gefährdet -nach einem Hungerstreik und nun einer Covid19-Erkrankung. Am heutigen Internationalen Tag der Menschenrechte wollen sich vier prominente Deutsch-Iraner- und Iranerinnen, darunter der Schriftsteller Navid Kermani, vor der Bundespressekonferenz für die Freilassung von Nasrin Sotoudeh und anderer iranischer Gefangener einsetzen und Gespräche über Menschenrechte im Iran fordern. Wir sprechen mit der Journalistin und Professorin für Islamwissenschaft an der Uni Köln, Katajun Amirpur. Außerdem: Was ist schön? Wissenschaftsjournalist Gabor Paal hat sich mit Ästhetik und Erkenntnis auseinandergesetzt. Wir stellen sein Buch vor. / Tina Lorenz ist die Digitalbeauftragte am Staatstheater Augsburg. Ein Porträt. / und: Spiel mit der Chronologie: Gaspar Noé schneidet seinen Skandal-Film Irreversible von 2002 um.

33 Jahre Haft für Nasrin Sotoudeh | Bild: BR Bild
23 Min. | 9.12.2020

VON: Knopf, Barbara

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