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Diamond Stingily im Kunstverein München

Wall Sits - heißt die aktuelle Ausstellung im Münchner Kunstverein, die erste unter neuer Leitung von Maurin Dietrich. Wall Sits - eigentlich eine Übung aus dem Ausdauertraining. Mit dem Rücken an die Wand, mit beiden Füßen einen halben Schritt nach vorn, dabei runterrutschen, bis die Knie im 90 Grad Winkel stehen. So bleiben. Sitzen ohne Stuhl, nur mit Bein- und Rückenkraft. Diese Übung musste die junge amerikanische Künstlerin Diamond Stingily als Kind zur Strafe machen. Eine Strafe, die weh tat, aber gleichzeitig kräftigte. In diesem Spektrum zwischen Schmerz und Selbstermächtigung bewegt sich auch ihre Kunst. Anhand ihrer eigenen Biografie setzt sich Diamond Stingily mit Rassismus, Klassenzugehörigkeit und Gewalt auseinander. Katharina Altemeier.

Diamond Stingily im Kunstverein München | Bild: Kunstverein München, Foto: Margarita Platis
39 Min. | 23.10.2019

VON: Ortmann, Joana

kulturLeben | Bild: BR
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