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Aenne Biermann. Vertrautheit mit den Dingen

"Hier ist eine Fotografin, die ein gänzlich neues Gesicht in ganz alltäglichen Dingen zeigt - die vielbeliebte Neue Sachlichkeit verliert unter ihren sehr zarten Händen all ihren Schrecken - behutsam fasst sie die Dinge an, die ihre Augen sehen." Das schrieb eine Zeitung 1931 über Aenne Biermann, die 1898 als Tochter eines jüdischen Schuhfabrikanten am Niederrhein geboren wurde. Das Fotografieren erlernte sie autodidaktisch. Und doch schaffte sie es mit ihren Bildern ab Ende der 1920er Jahre in viele große Fotoausstellungen. Dass ihr Nachruhm überschaubar blieb hat womöglich mit ihrem frühen Tod zu tun. Aenne Biermann wurde nur 34 Jahre alt. In der Pinakothek der Moderne in München gibt derzeit eine Ausstellung Einblick in ihr Schaffen. Barbara Knopf hat sie angesehen. Außerdem im kulturLeben: "Obacht Miller" - Kabarettist Rolf Miller in Elsenfeld / Band-Portrait "Cobario" - Trio aus Österreich im Mühldorfer Haberkasten / "Die Räuber" - Premiere am Landestheater Schwaben in Memmingen / Kinderkonzert von Willy Astor beim Bluval-Festival in Straubing / Theatergroßprojekt in Bregenz: Premiere "Cold Songs: Rom" am Landestheater

Aenne Biermann. Vertrautheit mit den Dingen | Bild: Pinakothek der Moderne
39 Min. | 19.9.2019

VON: Leibold, Christoph

kulturLeben | Bild: BR
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