Kulturjournal

Vom guten Bauen in Bayern

Dieses Kulturjournal widmet sich schwerpunktmäßig der bayerischen Architekturszene. Da ist hoch Erfreuliches aus der Oberpfalz zu vermelden. In den letzten zwanzig Jahren hat sich zwischen Regensburg im Süden und Tirschenreuth im Norden, zwischen Neumarkt im Westen und Cham im Osten eine moderne Architektursprache entwickelt, die sich nur mit anderen europäischen Hotspots wie Vorarlberg oder dem Tessin vergleichen lässt. Woher kommt diese neue Blüte? Welche Bedingungen lassen grünlich-blau schimmernde Firmenzentralen entstehen oder das inzwischen berühmte Konzerthaus in Blaibach? Moritz Holfelder begibt sich auf Spurensuche. Die städtische Architektur in München lebt zwischen scheinbaren Widersprüchen: Einerseits ist Baugrund rar und auch deshalb eminent teuer. Andererseits wird seit vielen Jahrzehnten beklagt, dass sich kaum jemand traut, einmal etwas Außergewöhnliches zu errichten. Das Baubüro OSA versucht sich in Berg am Laim an einem ganzen Quartier, das bezeichnenderweise "Die Macherei" heißt. Ein Interview mit Architekt und Stadtplaner Fabian Ochs im Gebäude "Inkubator" (von Stefan Mekiska). Die Lage der Intellektuellen in Belarus ist mehr als verzweifelt. Obwohl er bei den Wahlen im letzten Jahr eindeutig verloren hat, klammert sich der Diktator Alexander Lukaschenko mit der Macht der Armee, der Polizeimilizen und der Spitzel sowie mit Unterstützung des großen Bruders Russland an seinem Amt fest. Die mutigen Demonstranten in den Straßen von Minsk landeten inzwischen im Gefängnis oder haben aufgegeben. "Wir haben schon gesiegt. Und dafür werden wir nun erschossen", heißt der Beitrag von Christine Hamel.

Vom guten Bauen in Bayern | Bild: Fotograf : Petra Kellner, Amberg Quelle:  Berschneider + Berschneider Fotograf : Petra Kellner, Amberg Quelle:  Berschneider + Berschneider
53 Min. | 19.6.2021

VON: Mekiska, Stefan

Kulturjournal | Bild: BR
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