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Unpolitisch sein? Für diese Künstler keine Option!

Colson Whitehead beschreibt in seinem Roman "Die Nickel Boys" das Leben in einer sogenannten Besserungsanstalt in den USA, das "Nickel". Jugendliche, für die niemand kämpft, deren Schicksal niemand wirklich kümmert, werden dorthin gebracht. Sie sind die Randständigen der Gesellschaft, gefangen an einem Ort, an dem sie keine Bildung, nur Gewalt erfahren. Die Figuren sind fiktiv, seinen Stoff, die Vorbilder für die Einrichtung und ihre Insassen, fand der Autor aber in der Historie der USA. Im Gespräch berichtet Whitehead über seine Recherchen und die Aktualität seiner Fragen. Außerdem: Andreas Beck, der neue Intendant des Residenztheaters, stellt sich vor / Sebastião Salgado hält seine Dankesrede anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels in der Paulskirche / Walid Taher führt ein Artist-in-Residence-Programm nach Deutschland.

Unpolitisch sein? Für diese Künstler keine Option! | Bild: Picture Alliance
77 Min. | 19.10.2019

VON: Schoeß, Marie

Kulturjournal | Bild: BR
Bayern 2

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