Kulturjournal

Die Zerstörung des symbolischen Raums

Für aufwühlende oder erschütternde Begebenheiten war die Grenzregion zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko schon immer ein fruchtbarer Boden. Anfang der vierziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts zum Beispiel fing ein Farmerbursche aus New-Mexiko eine Wölfin, die im Viehbestand seiner Familie gewildert hatte. Anstatt sie zu erschießen, sattelte er sein Pferd, um das Tier zurück in die Sierra zu bringen. So begann ein großes Abenteuer. Heute wäre ein solcher Grenzübertritt unmöglich. An die Stelle der Grenzmarkierungen sind nahezu lückenlose Barrieren getreten. Schon aus diesem Grund sind damit viele Geschichten und Phantasien unmöglich geworden. Außerdem im Kulturjournal: Venezuela - Ende einer Revolution. Brasilien, die Kunst und die Regierung und Alles toxisch? Zur Verteidigung einer Metapher”

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72 Min. | 31.3.2019

VON: Boette-Sonner, Martina

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