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Antisemitismus in der Klassik: Felix Mendelssohn Bartholdy

Am 11. März 1829 erklang in Berlin die "Matthäus-Passion" von Johann Sebastian Bach. Nach Bachs Tod war das barocke Meisterwerk in Vergessenheit geraten. Dass die Berliner Singakademie es wiederaufführte, war einem zwanzigjährigen Musikgenie zu verdanken: Felix Mendelssohn Bartholdy. "Was ist das für ein wunderlicher Zufall, dass es ein Judenjunge sein muss, der den Leuten die größte christliche Musik wiederbringt", meint Mendelssohn nach dem Konzert mit bitterer Selbstironie.

Antisemitismus in der Klassik: Felix Mendelssohn Bartholdy | Bild: picture-alliance/dpa
4 Min. | 25.1.2021

VON: Antonia Morin

Klassik aktuell | Bild: Getty Images
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