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Nach der Explosion im LIbanon - Das Vertrauen in den Staat ist verloren

Am 4. August explodierten im Hafen von Beirut 2 750 Tonnen Ammoniumnitrat. Die Detonation war Kilometerweit zu spüren. Rund 200 Menschen starben, 6 000 wurden verletzt, 300 000 verloren binnen Sekunden ihr Zuhause. Eine Katastrophe, die vermieden hätte werden können, heißt es. Wenn die Vorschriften eingehalten worden wären. Die Vorwürfe an die Behörden sind massiv. Der Zoll, der Hafenchef, sogar die Regierung und der Präsident - so die Vorwürfe - hätten davon gewusst, dass der explosive Stoff ungesichert im Hafen lagerte. Dementsprechend groß ist nunmehr auch die Wut der Libanesen auf ihre Politiker. Julia Neumann über die Katastrophe und ihre Folgen.

Nach der Explosion im LIbanon - Das Vertrauen in den Staat ist verloren | Bild: Julia Neumann / BR
22 Min. | 9.10.2020

VON: Julia Neumann

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