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Die Re-Islamisierung der Hagia Sophia - ein Weltkulturerbe als politischer Spielball

Knapp 1000 Jahre galt die Hagia Sophia als die prächtigste Kirche des christlichen Ostens. Mit der osmanischen Eroberung Konstantinopels 1453 wurde sie zur Moschee, 1935 zum Museum. Auf Anordnung des türkischen Präsidenten Erdogan wird die Hagia Sophia seit dem 24. Juli 2020 wieder als Moschee genutzt. Zuvor hatte das oberste türkische Verwaltungsgericht dafür die rechtliche Grundlage geschaffen. Das Weltkulturerbe ist nicht die einzige ehemalige byzantinische Kirche, die wieder als Moschee dient: Türkisch-islamistische Kräfte feiern dies als Stärke des Islams. Unter orthodoxen Christen herrscht Empörung.

Die Re-Islamisierung der Hagia Sophia - ein Weltkulturerbe als politischer Spielball | Bild: BR
23 Min. | 5.2.2021

VON: Karin Senz und Thomas Bormann

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