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Antisemitismus in der Sprache: Ronen Steinke, Autor

H wie Hamburg, M wie München, so könnte das Buchstabieren bald lauten. Statt A wie Anton und S wie Siegfried will das Deutsche Institut für Normung Städtenamen zum Buchstabieren festlegen. Während der NS-Zeit wurden S wie Samuel und andere entfernt. Nur ein Beispiel wie durch Sprache antisemitische Gedankengut transportiert wird. Journalist und Autor Ronen Steinke hat Ende letzten Jahres ein Buch darüber geschrieben mit dem Titel: "Antisemitismus in der Sprache. Warum es auf die Wortwahl ankommt."

Antisemitismus in der Sprache: Ronen Steinke, Autor | Bild: Peter von Felbert
9 Min. | 2.7.2021

VON: Klaus Schneider

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