ttt-Sondersendung über die Salzburger Festspiele Intendant Markus Hinterhäuser zieht Bilanz

Es hätte ein großes Jubiläum werden sollen: Vor hundert Jahren fanden die Festspiele zum ersten Mal statt. Nun also ein Festival, bei dem immer und überall auf Abstand geachtet werden muss. Vieles musste geändert werden – manches aber wurde leichter.

Stand: 17.08.2020

Markus Hinterhäuser, Intendant der Salzburger Festspiele | Bild: Salzburger Festspiele / Franz Neumayr

Die Salzburger Festspiele sind in diesem Jahr vor allem eines: ein Bekenntnis zur Kunst. Nicht aufzugeben, nicht einzuknicken angesichts der massiven Einschränkungen, die der Kulturbetrieb erfahren musste. Manches wurde sogar leichter, weil Sängerinnen und Sänger, die sonst von Engagement zu Engagement hetzen mussten, nun Zeit hatten, an langen Proben teilzunehmen.  

In ttt erzählt der sichtbar zufriedene Intendant Markus Hinterhäuser: "Es ist eine starke Hinwendung spürbar zu dem, was wir machen. Zu der Musik, die wir hier entstehen lassen, den Opern, die wir hier machen, den Konzerten. Es ist eine große Stille, eine deutlich merkbarere Konzentration und am Ende wirklich auch eine große Freude, dass sie stattfinden. Wir hätten das alle nicht gedacht, dass es in dieser Form möglich ist Festspiele zu machen. Und jetzt sind sie da." 


Und hier gibt es die gesamte Sendung mit Impressionen von den Höhepunkten des Festivals, das diesmal intimer als je zuvor wirkte.