PULS Festivalheimat Support Your Local Lieblingsfestival

Es hätte so schön sein können! Das Musikmagazin Startrampe besucht mit Künstler*innen und Bands die Orte, an denen einige der schönsten Festivals in Bayern dieses Jahr nicht stattfinden können.

Stand: 18.09.2020 | Archiv

Startrampe Moderator Fridl Achten auf dem Gelände des Singolsand Festivals | Bild: BR

Um die heimischen Festivalveranstalter*innen und Bands zu unterstützen und den ausgefallenen Festivalsommer 2020 ein kleines bisschen zu versüßen, hat sich PULS etwas ganz Besonderes ausgedacht. Unter dem Motto "Support your local Lieblingfestivals" geht der Host Fridl Achten mit dem Musikmagazin Startrampe auf Tour durch Bayern und besucht gemeinsam mit Künstler*innen und Bands einige der schönsten bayerischen Festivals, die dieses Jahr nicht stattfinden können.

Modular Festival

In der ersten Folge trifft Fridl die Verantwortlichen vom Modular Festival in Augsburg: Patrick Jung und Clemens Wieser. In diesem Jahr hätte das Festival zum zweiten Mal auf dem Gelände des alten Gaswerks stattfinden sollen – dem neuen Kreativquartier der Stadt. Clemens und Patrick erzählen im Interview, was sie für 2021 planen.

Im Fokus der Sendung steht die Regensburger Indie-Band Some Sprouts, die in diesem Jahr auf dem Modular hätte spielen sollen. Der tiefenentspannte Slacker-Dream-Pop der fünf Jungs eignet sich perfekt als Soundtrack für einen lauen Sommerabend. Und auch wenn es mit dem Auftritt vor großem Publikum dieses Jahr nichts wird – für Startrampe spielen die Some Sprouts auf dem Festivalgelände eine kleine Session, unter anderem ihren neuen Song "Summer Daze".

Zauberberg Open Air

In der zweiten Folge trifft Fridl auf die Verantwortlichen vom Zauberberg Open Air. Valentin Michetschläger, Fabian Hölzlberger und Marlies Resch wollten im niederbayerischen Perlesreut in diesem Jahr die Premiere des Festivals feiern.

Mit dabei ist die ambitionierte Münchner Indie-Pop-Band Matija, die Teil des Festival-Line-ups war. Die drei Jungs veröffentlichen im Oktober 2020 ihr neues Album "byebyeskiesofyesterday" beim Hamburger Label Clouds Hill. Die Startrampe erfüllt der Band im Rahmen der Sendung noch einen kleinen Traum: Sie dürfen im renommierten Münchner Museum Brandhorst eine Live-Session spielen – umrahmt von den großformatigen Gemälden des amerikanischen Malers Cy Twombly.

Singoldsand Festival

In der dritten Folge fährt Fridl mit seinem Team nach Schwabmünchen, wo in diesem Jahr Ende August zum zehnten Mal das Singoldsand Festival stattfinden sollte. Eigentlich wäre dort unter anderem die Wiener Schrammel-Surf-Pop-Band Dives aufgetreten. Grund genug, Tamara (Gitarre und Gesang), Viktoria (Bass und Gesang) und Dora (Schlagzeug) aufs Festivalgelände einzuladen und mit ihnen über den Corona-Sommer, ihre besondere Bandgeschichte und "Gender Equality" im Musikbusiness zu sprechen. Außerdem spielen die Girls eine Live-Session und Fridl bastelt mit ihnen und den Veranstaltern einen leuchtenden Dives-Schriftzug für die Bühne – ein absoluter Herzenswunsch der Wienerinnen!

Ein weiterer Programmpunkt in dieser besonderen Startrampe-Sendung ist ein Interview mit Leonie und Klara von der Münchner Synthie-Pop-Band Umme Block, die ebenfalls Teil des Singoldsand-Line-ups gewesen wäre und in diesem Jahr ihr Debütalbum "25 Hours“ veröffentlicht hat.

Obstwiesenfestival

In der vierten Folge fährt Fridl mit seinem Team nach Ulm, wo seit knapp 30 Jahren im August das Obstwiesenfestival stattfindet. Eigentlich wäre dort u.a. die Indie-Funk-Band Jeremias aus Hannover aufgetreten. Grund genug, die vier Jungs ins Schwabenländle, das Land der Mauldäschle (Jeremias‘ Lieblingsessen!) einzuladen. Die vier Jungs aus Hannover machen einen Hybrid-Sound aus Pop, Funk und Indie und sind gerade damit auf dem besten Weg sich in die deutsche Indie-Bundesliga zu zocken.

Eine der schönsten Locations in der Geschichte des Obstwiesenfestivals ist eine alte stillgelegte Tankstelle an der A8. Dort trifft Fridl die Newcomer-Band Maffai aus Nürnberg und quatscht mit ihnen über abgesagte Konzerte und neue Songs.