HIER=JETZT 2021 Labor für zeitgenössischen Tanz in München

14 Choreografinnen und Choreografen aus aller Welt haben zwei Wochen lang Stücke geprobt. Was sich die freie Tanzszene unter Corona-Bedinungen in diesem Workshop erarbeitet hat, ist im Stream zu sehen.

Stand: 19.04.2021

 Paris, France: WORKS..CHOREOGRAPHY, LIGHTING DESIGN, COSTUMES Emanuel Gat . | Bild: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Laurent Paillier

Das Schwere Reiter an der Dachauer Straße in München gilt schon seit geraumer Zeit als das Herzstück der freien Tanzszene. Dorthin hat die KünstlerInnen-für-KünstlerInnen-Initiative 14 ChoreografInnen aus der ganzen Welt eingeladen, um zwei Wochen lang an ihren Stückideen zu arbeiten. Das HIER=JETZT versteht sich als Laborsituation, in der die ChoreografInnen ihre Stücke – oder Teile davon – unter professionellen Bedingungen (Licht, Ton, Bühne) ausprobieren, mit ihren Kolleginnen und Kollegen diskutieren und gemeinsam ausarbeiten können.

Impulse 2021 unter Corona-Bedingungen

Zu den 14 Teilnehmer*innen gehören Alina Belyagina mit "Fantastic Beasts", Aurora Bonetti mit “discordance”, Kathrin Knöpfle und Urte Gudian mit "Quadrat im Quadrat im Quadrat" und Angela Wörgärtner mit "Inter-mediative-bodies". Wie oft in den vergangenen Jahren werden die Produktionen der freien Tanzszene reichlich politische und ästhetische Impulse für die anderen Bühnekünste geben. Aber wegen der Pandemie ist leider nur eine Corona-Version der Arbeiten zu sehen.