Roadtrip mit abruptem Ende in Berlin Intime Tour-Doku von Rex Orange County

Wie eins zum anderen führt – bis alles vorbei ist. Musiker Rex Orange County hat eine kleine Tour-Doku aus dem letzten Winter veröffentlicht. Herrlich verträumt und mit herzzerreißendem Ende.

Stand: 05.10.2020

Szene aus der Tourdoku "Funny How Things Go From One Thing To Another" von Rex Orange County  | Bild: Rex Orange County / Youtube

Alexander O’Connor aka Rex Orange County gilt als mustergültiges Gegengift zu einer nach wie vor latent toxisch-maskulinen Musikwelt; vor allem aber als ein begnadeter Musiker. Eine kleine Tour-Dokumentation aus dem letzten Herbst / Winter zeigt nun eindrücklich diese beiden Seiten von ihm.

Da sieht man einen jungen Popmusiker, der sich vor seinem bislang größten Konzert in der New Yorker Radio City Music Hall flux an einen herumstehenden Steinway setzt und mit Begeisterung dessen Klaviatur hoch und runter klimpert. Und zwischen den Konzerten ein Tour-Tagebuch, das den Hype um einen jungen Shooting-Star einfängt, der gänzlich ohne die standesüblichen Eskapaden auszukommen scheint. Statt Whiskey und Kippen laben sich Rex und Kollegen auf der Aftershow-Party gütlich an einem orangefarbenen Ponykuchen.

Pandemiebedingtes Ende in Berlin

Die 26-minütige Doku "Funny how things go from one thing to another" ist als kleines Extra zu Rex Orange Countys neuer Live-EP "Live at Radio City Music Hall" erschienen. Entstanden ist sie zwischen Herbst 2019 und März 2020 auf Rex Orange Countys großer Nordamerika- und Europatour. Und die fand – not so funny Fun Fact – in Berlin coronabedingt ein jähes und herzzerreißendes Ende voller Umarmungen, Eichhörnchen und Krokodile.

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Funny How Things Go From One Thing To Another (Documentary) | Bild: Rex Orange County (via YouTube)

Funny How Things Go From One Thing To Another (Documentary)