"Masculinities" Müssen wir die Männlichkeit retten? 

Die Ausstellung "Masculinities: Liberation through Photography" untersucht, auf welche Weise Männlichkeit seit den 1960er Jahren erlebt, performativ hergestellt und sozial konstruiert wird.

Von: Julia Schweinberger

Stand: 27.11.2020

Kaum war die Gruppenausstellung "Masculinities: Liberation through Photography" eröffnet, musste sie wegen des zweiten Lockdowns schließen. Die Ausstellung im Berliner Gropiusbau, die demnächst wieder geöffnet werden soll, versammelt unter anderem Arbeiten von Laurie Anderson, Richard Avedon oder Wolfgang Tillmans und untersucht, auf welche Weise Männlichkeit seit den 1960er Jahren erlebt, performativ hergestellt und sozial konstruiert wird.

Ausgehend von der Ausstellung widmet sich ttt Männerbildern und Männerrollen. Natürlich gibt es den toxischen Mann – aggressiv und machtversessen. Das war, und ist, z.T. noch immer, die Realität. Aber auch ein längst zum Klischee erstarrtes Image. Zum Gesamtbild gehört ja noch vieles anderes: So sind Männer – in der Regel – das kindlichere Geschlecht! Das kindischere sowieso. Und sie sind (wir sprechen immer von Verallgemeinerungen) die wahren Romantiker. So könnte eine steile These lauten: rettet die Männlichkeit, sonst töten wir die Romantik! 

YouTube-Vorschau - es werden keine Daten von YouTube geladen.

Masculinities.Männerbilder.Männerrollen | ttt | Bild: ttt - titel thesen temperamente (via YouTube)

Masculinities.Männerbilder.Männerrollen | ttt