Interview mit Lars Eidinger "Ich bin voll in der Midlife-Crisis"

Schauspieler, Drehbuchautor, Handtaschendesigner, Influencer – Lars Eidinger ist erst 44 und gibt trotzdem Gas, als gäbe es kein Morgen. Ein Gespräch über Corona, verfallende Körper und den Drang, noch extrem viel zu schaffen.

Stand: 28.09.2020

Lars Eidinger steht bei der Premiere des Kinofilms 'Persischstunden' vor einer grauen Wand im Hamburger Zeise Kino. | Bild: picture alliance/Geisler-Fotopress

"Ohne Echo etwas zu schaffen ist frustrierend", sagt Lars Eidinger im Gespräch mit Stefan Parrisius bei "Eins zu Eins – der Talk". Er bekennt: "Auf einer einsamen Insel hätte ich keinen Impuls, kreativ zu sein". Er braucht im Theater den Kontakt zum Publikum. Daran hat er sich beim Drehen auch erst gewöhnen müssen. Zum Glück gibt es einen Spielpartner und eine Menge Leute drumherum: "In einem aseptischen Raum würde ich nicht funktionieren."

Eidinger im Doppelpack

Nach dem pandemie-bedingten Lockdown geht das Drehen wieder los – was seinem Schaffensdrang entgegenkommt. Allein diesen Herbst sollen kurz hinter einander zwei Filme mit Eidinger ins Kino kommen: Das Familiendrama "Schwesterlein" ist für Ende Oktober angekündigt, das NS-Drama "Persischstunden" ist vor wenigen Tagen gestartet: Hier verkörpert er einen SS-Offizier, der sich von einem Häftling in Farsi unterrichten lässt, das dieser gar nicht spricht.  

Das komplette Interview mit Lars Eidinger und Stefan Parrisius gibt's hier: