Diskussionen als Schule des Widerstands Brauchen wir eine langsamere Weltwirtschaft?

Theaterregisseur Milo Rau denkt nie klein. Zusammen mit der indischen Umweltaktivistin Vandana Shiva und der ugandischen Klimaschützerin Vanessa Nakate diskutiert er über eine gerechtere Welt und wieso Verlangsamung allen nützt.

Stand: 27.05.2020

Der schweizer Theatermacher und Regisseur Milo Rau blickt skeptisch in die Kamera | Bild: picture alliance / Geisler-Fotopress

Am 20. April 2020 fiel zum ersten Mal in der Geschichte der Ölpreis unter Null. Nicht der einzige Weltrekord durch Covid-19. In nur wenigen Monaten gelang es einem fiesen Virus, das zu schaffen, was weltweite Protestmärsche und Generalstreiks nicht schafften: die Verlangsamung der Welt. Korrektur: Die Verlangsamung aller menschlichen Aktivitäten auf diesem Planeten. Plötzlich erinnern wir uns als Gesellschaft daran, dass der Sinn der "Wirtschaft" ist, das Leben zu unterstützen und nicht um jeden Preis Profit zu machen.

Aber wie können wir die Zukunft der Erde gestalten, ohne in alte, zerstörerische Muster zu verfallen? Der zweiwöchentliche Livestream der School of Resistance bietet eine Plattform für Expert*innen des Wandels: Künstler*innen, Aktivist*innen, Politiker*innen und Philosoph*innen der ganzen Welt. Diesmal zu Gast die indische Umweltaktivistin und Globalisierungskritikerin Vandana Shiva und die ugandische Klimaschützerin Vanessa Nakate.

Der Livestream vom 28.05.2020 ist beendet, sobald das Video on demand verfügbar ist, wird es hier verlinkt.

Die erste Folge ist hier abrufbar:

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School of Resistance - Episode One: "This madness has to stop" | Bild: HowlRound Theatre Commons (via YouTube)

School of Resistance - Episode One: "This madness has to stop"

Ein Projekt des IIPM und NTGent, in Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste Berlin, Medico International & Merve Verlag, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.