Experiment am Festivalkörper DOK.fest MÜNCHEN geht online

Kinos geschlossen, direkter Austausch unmöglich, Festival-Feeling obsolet? Von wegen. Das DOK.fest München verlegt sein umfangreiches Programm ins Netz. Leiter Daniel Sponsel über neue Formen für ein Festival.

Stand: 06.05.2020

Schwierige Zeiten erfordern neue Wege: Das DOK.fest München, das größte Dokumentarfilmfestival Deutschlands, findet in seiner 35. Edition online statt. Die Umstellung vom Offline- in ein Online-Festival war, so berichtet Festivalleiter Daniel Sponsel, eine Herausforderung in vielerlei Hinsicht: juristisch, technisch, administrativ. Das Programm selbst aber steht und bietet auch in der Online-Edition überraschende, bewegende und brisante Dokumentarfilme in zahlreichen Schwerpunktreihen.

Bei der Eröffnung begrüßt erst Daniel Sponsel, dann moderiert Christina Wolf aus dem (leeren) Deutschen Theater. Eröffnungsfilm ist "The Euphoria of Being" von Réka Szabó: Die 90-jährige Holocaust-Überlebende Éva Fahidi tanzt in einer Performance, die von ihrem Leben erzählt. Das gesamte Programm gibt es hier.