Podcast aus dem Residenztheater Briefe der Weißen Rose

Am 18. Februar 1943 wurden die Mitglieder der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" verhaftet - das Naziregime duldete keine Kritik. Das Residenztheater lässt Schauspieler Briefe von Christoph Probst und Alexander Schmorell vorlesen.

Stand: 16.02.2021

Eine Seite aus der Gerichtsakte vor den Fotografien von Hans Scholl, Sophie Scholl und Christoph Probst | Bild: Clemens Bilan/ddp/dapd

Die Widerstandsgruppe "Weiße Rose" bestand aus jungen Menschen, die zwar unter der Hitler-Herrschaft aufgewuchsen, sich aber nicht von der Propaganda der Nazis blenden ließen. Ihre Aufklärung über Flugblätter bezahlten viele der Mitglieder mit dem Leben.

Die Ensemble-Schauspieler des Residenztheaters Valentino Dalle Mura, Vincent Glander und Luana Velis lesen Briefe von Alexander Schmorell und Christoph Probst, beide hatte die Nazi-Justiz zu Tode verurteilt.

Die emotionalen Briefe an Familie und Freunde geben nicht nur Einblick in das Leben der beiden jungen Männer, sie sind darüber hinaus auch ein eindrucksvoller Beleg für die Konsequenz ihres Handelns.