1

Klimaschutz im Alltag Das können Sie täglich für das Klima tun

Weniger Auto fahren, seltener Fleisch essen, Strom sparen, bewusster einkaufen, Müll vermeiden: Klimaschutz fängt im Kleinen an. Mit diesen Tipps kann jeder seinen Beitrag leisten - und dabei auch noch Geld sparen!

Stand: 22.04.2020

Der 22. April ist alljährlich der Earth Day, der Tag der Erde - 2020 sogar bereits zum 50. Mal. Doch alle Veranstaltungen müssen wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Kein Grund, an diesem Tag nicht dennoch mitzumachen! Denn auch zuhause in Ihren vier Wänden können Sie was fürs Klima tun. Dort ist mit unseren Tipps zum Klimaschutz im Alltag jeden Tag ein kleines bisschen Earth Day:

Was tun gegen die schlechte Ökobilanz?

Die fünf "F"s

Das können Sie tun, um Ihren eigenen ökologischen Fußabdruck ein wenig zu verkleinern:

  • weniger Fleisch
  • wohnen wie im Fass
  • weniger Fliegen
  • weniger Fahren
  • Forderungen stellen

Fleisch

Der größte Brocken in der schlechten Umweltbilanz des Menschen ist der Tierhaltung geschuldet. Je weniger Fleisch und andere tierische Produkte Sie verzehren, umso besser - für die Natur.

Fass

Ein etwas sperriges Bild, doch der Mathematiker Diogenes hat es in seiner Tonne vorgemacht: Ein etwas bescheidenerer Wohnstil rechnet sich - ökologisch. Denn unser Wohnen drückt kräftig auf die Ökobilanz. Achten Sie auf gute Isolierung, sinnvolles Lüften und behalten Sie Ihre Heiz- und Energiekosten im Auge.

Fliegen

Mit jeder Fernreise per Flugzeug hinterlassen Sie einen gewaltigen Fußabdruck. Der ist zwar nicht unbedingt größer, als wenn Sie alleine mit dem Auto verreisen. Aber ein Urlaub mit der Bahn oder in nähergelegene Ferienorte könnte eine Alternative sein.

Fahren

Bilden Sie Fahrgemeinschaften, nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel oder radeln Sie mehr.

Forderungen

Dieses "F" hat Greenpeace der Liste hinzugefügt: Stellen Sie Forderungen an den Staat! Denn der ist nicht nur Vorbild auch in Sachen Ökologie, er hat auch die Pflicht und Möglichkeit, den Rahmen zur Verfügung zu stellen, in dem nachhaltiger Konsum für Sie möglich wird.

Possoch klärt: Klimaschutz in Küche und Haushalt

YouTube-Vorschau - es werden keine Daten von YouTube geladen.

Possoch klärt: In der Küche - was Du fürs Klima tun kannst, ohne was tun zu müssen! 1/3 | Bild: BR24 (via YouTube)

Possoch klärt: In der Küche - was Du fürs Klima tun kannst, ohne was tun zu müssen! 1/3

Klimaschutz in Küche und Haushalt

  • Mit dem Einkaufskorb oder wiederverwendbaren Taschen zum Einkaufen gehen.
  • Nahrungsmittel rechtzeiitg aus dem Tiefkühlfach nehmen und dann langsam im Kühlschrank auftauen statt schnell im Mikrowellenherd.
  • Recycling-Papier statt Papier aus frischem Zellstoff verwenden.
  • In der Dusche einen Sparduschkopf verwenden. Er durchsetzt das Wasser mit Luft und senkt so den Verbrauch.

YouTube-Vorschau - es werden keine Daten von YouTube geladen.

Possoch klärt: Im Haushalt - was Du fürs Klima tun kannst, ohne was tun zu müssen! 3/3 | Bild: BR24 (via YouTube)

Possoch klärt: Im Haushalt - was Du fürs Klima tun kannst, ohne was tun zu müssen! 3/3

Strom sparen und dabei das Klima schützen

  • Nahrungsmittel rechtzeitg aus dem Tiefkühlfach nehmen und dann langsam im Kühlschrank auftauen statt schnell im Mikrowellenherd.
  • Bei Elektrogeräten Stand-by-Modus vermeiden. Mit einer Mehrfach-Steckerleiste mit Netzschalter lassen sich mehrere Geräte wie Computer, Monitor und Drucker gleichzeitig ausschalten.
  • Akkus nicht zu früh und nicht zu lange aufladen, das verkürzt deren Lebensdauer. Wenn möglich Geräte mit Netzstecker nutzen, denn die Herstellung von Akkus belastet die Umwelt.

Possoch klärt: Stromsparen für den Klimaschutz

YouTube-Vorschau - es werden keine Daten von YouTube geladen.

Possoch klärt: Strom sparen - was Du fürs Klima tun kannst, ohne was tun zu müssen! 2/3 | Bild: BR24 (via YouTube)

Possoch klärt: Strom sparen - was Du fürs Klima tun kannst, ohne was tun zu müssen! 2/3

Tipps zum Stromsparen

Faktencheck: Was hilft wirklich gegen den Klimawandel?

Rinder produzieren Treibhausgase

Rindfleisch ist aus Sicht des Klimaschutzes das schlechteste Nahrungsmittel: Um ein Kilogramm Fleisch zu produzieren, müssen 15 Kilogramm Futter erzeugt werden. Dafür braucht man eine Fläche von 40 Quadratmetern. Auf dieser Fläche könnte man 120 Kilogramm Karotten und 80 Kilogramm Äpfel ernten. Auch Unmengen von Wasser "fließen" in jedes Schnitzel. Zugleich stößt jedes Rind viel Methan aus, das als Treibhausgas noch schädlicher ist als Kohlendioxid.

Alternative Eiweißlieferanten

Klimaschutz-Tipps für Autofahrer

  • Klima retten? Ohne mich! 30.04.2020 um 21:00 Uhr. ARD-alpha
  • Klimaschutz - Wie radikal müssen wir uns ändern? Schulfernsehen, 22.04. um 09:30 Uhr, ARD-alpha
  • So vermeiden Sie Fehler beim Heizen. Abendschau, 27.02.2020 um 18:00 Uhr, BR Fernsehen
  • Nachhaltigkeit bei unserer Kleidung. Wir in Bayern, 07.02.2020 um 16:15 Uhr, BR Fernsehen
  • Bayerns Umweltminister Glauber mahnt zu bewussterem Fleischkonsum. radioWelt, 09.08.2019 um 06:05 Uhr, Bayern 2
  • Mit gutem Gewissen fliegen - CO2-Kompensierung. Gut zu wissen, 27.07. um 19:00 Uhr, BR Fernsehen
  • Der Rebound-Effekt im Klimaschutz. radioWelt, 10.05.2019 um 06:05 Uhr, Bayern 2
  • Klimahelden – Was jeder tun kann. Planet Wissen, 07.05.2019, 18:15 Uhr, ARD-alpha
  • Mit einfachen Tricks Energie einsparen. Notizbuch, 07.02.2019, 10:05 Uhr, Bayern 2
  • Prof. Gerhard Reese, Umweltpsychologe: Warum uns Verhaltensänderungen so schwerfallen. radioWelt, 25.01.2019, Bayern 2

1