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klaro-Thema: Wintereinbruch Schnee verlängert die Weihnachtsferien

Wegen des vielen Schnees fällt in Südbayern in einigen Schulen der Unterricht aus. Die betroffenen Schüler freuen sich, dass ihre Weihnachtsferien im Januar 2019 dadurch länger sind.

Von: Johanna Kempter

Stand: 09.01.2019

In den vergangenen Tagen hat es in den Bergregionen in Südbayern und auch in Österreich sehr viel geschneit. Räumfahrzeuge sind im Dauereinsatz und schieben den Schnee von den Straßen. In den Bergregionen müssen auch die Menschen immer wieder mit den Schneeschaufeln ran. Manchmal hilft das aber alles nichts, weil Wind den Schnee sofort wieder auf die Straßen weht. Dazu kommen Glatteis und Bäume, die unter der Schneelast zusammenbrechen und umstürzen. Auf den Straßen sind schon viele Unfälle passiert.

Schulweg ist nicht sicher

Völlig schneebedecktes Haus in Österreich.

Der Schulweg ist für viele Mädchen und Jungen nicht sicher. Daher ist in vielen Schulen in Schwaben und Oberbayern der Unterricht ausgefallen. In einigen Orten haben die Kinder sogar die ganze Woche schulfrei. Die Lehrerinnen und Lehrer müssen aber trotzdem in die Schule kommen. Viele Eltern müssen nämlich arbeiten und können nicht einfach ihren Urlaub verlängern, um auf ihre Kinder aufzupassen. Deswegen schicken sie sie zur Betreuung in die Schule.

Lawinengefahr ist hoch

Wegen Lawinengefahr sind auch einige Straßen in Bayern und Österreich gesperrt.

Weil es so viel Neuschnee gibt, ist es in den Bergen gerade sehr gefährlich. Lawinen könnten abgehen und Menschen unter sich begraben. In den vergangenen Tagen sind in den Alpen bereits einige Wintersportler in Lawinen geraten und gestorben. Wer jetzt Skifahren geht oder einen Winterspaziergang unternimmt, sollte auf den markierten Pisten und Wegen bleiben. Manche Skilifte sind sowieso geschlossen. Die Gefahr ist zu groß, dass Bäume unter der Schneelast zusammenbrechen und auf Lifte und Pisten stürzen.


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