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klaro-Thema: Wintereinbruch Schneechaos lässt langsam nach

Die großen Schneemengen machen Tausenden von Helfern auch Mitte Januar 2019 immer noch schwer zu schaffen. Zufahrtsstraßen müssen geräumt, umgeknickte Bäume beseitigt, riesige Schneemassen von Hausdächern geschaufelt und von Berghängen gesprengt werden. Zu Lawinenabgängen kommt es leider trotzdem immer wieder. Das wurde auch vier Freunden aus Süddeutschland zum Verhängnis.

Von: Anne Buchholz

Stand: 18.01.2019

Eine der steilsten Abfahrten der Welt wollten die vier Skifahrer im österreichischen Lech bezwingen. Die Lawinengefahr schreckte sie nicht ab - alle fühlten sich mit ihrer Notfallausrüstung wohl sicher. Doch obwohl sie Peilsender, Sonden, Schaufeln und Rucksäcke mit Lawinen-Airbags dabei hatten, endete die Skitour abseits der präparierten Pisten für die vier Fahrer tödlich.

Eigentlich soll ein Lawinen-Airbag dafür sorgen, dass Skifahrer bei einem Lawinenabgang nicht verschüttet werden, sondern an der Oberfläche der Schneemassen zu Tal treiben. In diesem Fall hat das leider nicht funktioniert: Zwar waren die Airbags aufgegangen – die Skifahrer wurden aber dennoch verschüttet und konnten nicht mehr rechtzeitig aus den Schneemassen geborgen werden.


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