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Probiert doch mal ... Winterexperimente für drinnen und draußen

Winter ist einfach nur toll. Ihr wollt selbst Schnee machen oder rausfinden, wie Blitz-Eis funktioniert? Hier erfahrt ihr es. Außerdem haben wir Tipps, welche Experimente ihr draußen in Eis und Schnee noch machen könnt!

Von: Anna Ellmann und Simone Wichert

Stand: 01.01.2020

Wer von euch auch bei Eis und Schnee gerne nach draußen geht und einen Schneemann baut, für den haben wir hier ein paar Experimente für noch mehr Spaß in der zauberhaften Winterlandschaft!

Experiment 1: Eisige Seifenblasen

Jeder bekommt ein Fläschchen mit Seifenblasenmittel. Jetzt muss man probieren, eine Seifenblase auf die Schneedecke hinzupusten. Die Seifenblase darf nicht platzen. Denn: Nach ein paar Sekunden soll sie gefrieren. Probiert es mal aus, das ist gar nicht so leicht! Habt ihr es geschafft und trotz Wind eine Seifenblase auf den Schnee gepustet, friert sie ein und fühlt sich an wie aus Plastik – sehr kaltem Plastik natürlich!

Experiment 2: Eiszapfen wachsen lassen

Füllt Plastikflaschen mit Sprudelwasser. Die Wasserflaschen dann im Schnee versenken und eine halbe Stunde warten! Was wird wohl mit ihnen passieren? Das Wasser bleibt flüssig, es bilden sich nicht mal kleine Eiskristalle drin! Dann aufmachen und: Ein Eiszapfen bildet sich rasant vom Deckel aus die Flasche runter. Bis die Plastikflasche komplett gefroren ist!

Wie das geht? Das Mineralwasser in der Flasche steht unter einem sehr hohen Druck. Schließlich wird zum Wasser noch Kohlensäure in die Flasche hineingepresst. Weil der Druck so groß ist, friert das Wasser in der Flasche nicht bei 0 Grad. Sondern bei viel tieferen Temperaturen. Öffnet man jetzt die Flasche mit kaltem Mineralwasser, kann der Druck entweichen und das Wasser friert sofort durch. Das Experiment könnt ihr übrigens ganz leicht auch in der Gefriertruhe daheim ausprobieren.


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