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klaro-Thema: Vulkan Vulkan brodelt auf Hawaii

Seit Anfang Mai 2018 lässt der Vulkan Kilauea auf der amerikanischen Insel Big Island, Hawaii, die Erde und die Anwohner zittern. Er brodelt und zischt jetzt schon etwa zwei Wochen lang. Immer wieder spuckt der Vulkan Lava aus.

Von: Katrin Stadler

Stand: 18.05.2018

Zeichnung der Klasse 4b aus Großaitingen | Bild: BR

An etwa zwanzig Stellen ist die Erdoberfläche an den Flanken des Kilauea weit aufgerissen, so dass man die hellrot leuchtende Lava sehen kann. Die bisher längste Spalte ist 300 Meter lang, also fast so lang, als wenn man einmal um ein Fußballfeld läuft.

Menschen in Sicherheit gebracht

Vierzig Häuser hat die Lava schon zerstört. 2.000 Menschen, die in der Nähe von Vulkanspalten leben, mussten ihre Häuser vorsichtshalber verlassen.

Unheimlich und doch spannend

Lavastrom vom Kilauea-Vulkanausbruch auf Big Island, Hawaii

Es klingt wie ein laut brummender Motor und stinkt nach faulen Eiern, wenn die Lava aus den riesigen Spalten nach oben schwappt. Der beißende Rauch tut beim Atmen in der Nase weh und kann die Lunge schädigen. Trotzdem kommen tagsüber immer wieder Menschen in das Gebiet nahe der Spalten zurück, um nach ihren Häusern oder Tieren zu sehen, die zu Hause zurück geblieben sind.

Vulkan in Bewegung

Der Kilauea ist einer der aktivsten Vulkane der Erde. Er brodelt etwa alle zehn Jahre heftig. Dass die Erde dabei so stark zittert wie zur Zeit, ist dort aber seit vierzig Jahren nicht mehr vorgekommen.


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