2

Unter der klaro-Lupe Amtseinführung von Donald Trump

Seit dem 20. Januar 2017 ist Donald Trump Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika und damit einer der mächtigsten Männer der Welt. Und obwohl ihn die Mehrheit der US-Amerikaner gewählt hat, haben während seiner Amtseinführung und auch danach sehr viele Menschen gegen ihn demonstriert.

Von: Veronika Baum und Simone Wichert

Stand: 27.01.2017

In seiner ersten Rede wiederholte der 70-jährige Milliardär seine Wahlkampfparole „Amerika zuerst“. Er kündigte an, dass er bei all seinen Entscheidungen zunächst an die Vorteile für die „amerikanischen Arbeiter und die amerikanischen Familien“ denken werde.

Donald Trump bei seiner Amtseinführung.

Mit dieser Politik will er Amerika schützen und vor allem Arbeitsplätze schaffen. Donald Trump hat in seinem Land viele Fans, aber auch viele Gegner.

Bereits im Wahlkampf hat er eine Menge Leute gegen sich aufgebracht, weil er sich zum Beispiel abfällig gegen Frauen und Behinderte äußerte. Als Zeichen ihres Protests gegen Trump setzten sich am Samstag in vielen Städten der USA Frauen, aber auch Männer und Kinder pinkfarbene Mützen mit Katzenohren auf.

"Frauenmarsch" in Washington.

An diesem „Protestmarsch der Frauen“ beteiligten sich auch einige Filmstars und Musikerinnen. In den USA demonstrierten ungefähr eine Million Menschen. Auch bei uns in Deutschland gingen unter anderem in Berlin, Frankfurt, Hamburg und München viele Leute auf die Straße.

Wer kann Präsident der Vereinigten Staaten werden?

Der 44. US-Präsident Barack Obama

Er muss in den USA geboren, mindestens 35 Jahre alt sein und seit wenigstens vierzehn Jahren in den USA wohnen. Aber es gibt viele Gegner dieser Regelung; sie kritisieren vor allem, dass der US-Präsident unbedingt in den USA geboren sein muss. Schließlich sind viele Bürger aus anderen Ländern und Kontinenten dorthin eingewandert.

Damit zum Beispiel der gebürtige Österreicher und jetzt US-Bürger Arnold Schwarzenegger, früher Schauspieler und von 2003 bis 2011 auch schon Gouverneur von Kalifornien, vielleicht einmal Präsident der USA werden könnte, müssten allerdings vorher die Gesetze geändert werden.

Gewählt wird der Präsident zuerst für vier Jahre. Danach könnte er noch einmal für vier weitere Jahre gewählt werden. Dann aber ist Schluss - länger darf er nicht im Amt bleiben. Deswegen konnte auch Barack Obama, der 44. Präsident der USA von 2009 bis 2016, nicht noch einmal wiedergewählt werden.


2