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klaro-Thema: Störche Störche in Freising warten auf Nachwuchs

Es ist eine kleine Sensation: Mitte Mai 2018 hat sich ein Storchenpaar auf dem Dach der Brennerei Weihenstephan bei Freising niedergelassen. Die Hoffnung ist groß, dass es bald kleine Störche gibt.

Von: Friederike Breyer

Stand: 07.07.2018

Zeichnung von Elina aus der Klasse 4a der Grundschule St. Korbinian in Freising | Bild: BR

Lange Zeit war der Storch bei uns vom Aussterben bedroht. Denn die Lebensbedingungen für den Großvogel sind immer schwieriger geworden. Viele Wiesenflächen wurden trocken gelegt, die Landwirtschaft immer weiter vorangetrieben, so dass die Störche bei uns kaum noch Futter fanden. Sie fressen vor allem Frösche, Fische, Insekten oder Eidechsen.

Auf dem Dach der Brennerei Weihenstephan nistet ein Storchenpaar.

Vor zehn Jahren hat der Bund Naturschutz auf dem Dach der Brennerei Weihenstephan ein künstliches Nest angebracht, in der Hoffnung, dass sich in Freising wieder Störche ansiedeln. Jetzt hat es geklappt: Das erste Mal seit langem hat sich ein Storchenpaar dort niedergelassen und brütet. Und das ist nicht selbstverständlich. Weil der Storch bei uns vom Aussterben bedroht war, hat der Landesbund für Vogelschutz ein Schutzprogramm ins Leben gerufen und zum Beispiel Nisthilfen gebaut, wie in Freising. Inzwischen leben in Bayern wieder etwa 500 Storchenpaare.


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