11

radioMikro-Kinderspiel-Tipp Kartenspiel "Corona nervt"

Corona stellt unser Leben schon seit Anfang 2020 komplett auf den Kopf. Ob Wechsel- und Distanzunterricht, Quarantäne, Maskenpflicht, geschlossene Kinos, Freibäder oder Geschäfte im Lockdown – die Liste könnte ewig verlängert werden. Wie oft kam da der Gedanke "Boah, Corona nervt ganz schön!" Das hat sich auch die achtjährige Jana gedacht – und prompt ein Kartenspiel entwickelt.

Von: Janina Böhm

Stand: 16.06.2021

So hat uns das Spiel gefallen:

Ziel von "Corona nervt" ist es, alle Coronakarten loszuwerden und dafür die Guten – also die Nervkarten – zu behalten. Ob das passiert, entscheiden die Aktionskarten. Auf diesen steht, was das Coronavirus anstellt und was man dann machen muss. Je nachdem, was die Aktionskarten bedeuten, sammelt man entweder Coronakarten oder Nervkarten. "Corona nervt" ist ein schnelles Kartenspiel, bei dem man mit Strategie denken und handeln muss. Dadurch wird es auch bei mehreren Durchläufen nicht langweilig. Und: Das Spiel schafft es geschickt, die inzwischen alltäglich gewordenen Hindernisse im Corona-Lockdown zu verarbeiten, ohne sie dabei zu verharmlosen. Alle Karten zeigen ein Ereignis, dem jede und jeder während der Pandemie schon einmal begegnet ist – und schafft so ein Zusammengehörigkeitsgefühl über Altersgrenzen hinweg.

Corona nervt

Von Jana Martin
Ab 8 Jahren
Für 2 bis 4 Spieler
Spieldauer: circa 15 bis 20 Minuten
Verlag: Herold & Herold


11