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In der Schülerreparaturwerkstatt Mit der kaputten elektrischen Zahnbürste ins "Repaircafé"

Ist euch das auch schon einmal so gegangen? Ihr föhnt euch die Haare, plötzlich blitzt es kurz und riecht ein bisschen verbrannt – und der Föhn ist hin. Reparieren lassen lohn nicht, viel zu teuer. Und dann? Liegt wieder ein Gerät, das möglicherweise leicht zu retten gewesen wäre, auf dem ohnehin schon riesigen Müllberg ...

Von: Anne Buchholz

Stand: 04.07.2018

Im Repaircafe | Bild: BR

Oder: Man trägt das kaputte Teil in die Schülerreparaturwerkstatt der Rudolf-Steiner-Schule in München-Schwabing. Dort werden nämlich keine Schüler repariert, sondern alles, was elektrisch ist – und den Geist aufgegeben hat …

Wenn ihr auch Lust bekommen habt, euch ein defektes Gerät mal von innen anzusehen: VORSICHT! Immer erst den Stecker aus der Steckdose ziehen! Die Schüler der Reparaturwerkstatt der Rudolf-Steiner-Schule verpacken den Stecker zusätzlich noch einmal in einer roten Plastikkapsel, damit niemand versehentlich das geöffnete Gerät an den Strom anschließt. Wollt ihr versuchen, ein elektisches Gerät selber zu reparieren, holt euch immer Unterstützung von einem erwachsenen Profi.

Tipp:

Für alle, die an ihrer Schule auch gerne eine Schülerreparaturwerkstatt gründen möchten, hat die Rudolf-Steiner-Schule in München-Schwabing ein Handbuch herausgegeben!


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