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Reisetagebuch Wellenreiten statt Schlittenfahren

Nach fast drei Wochen an Land freuen sich die Teilnehmer des Ocean College auf ein besonderes Erlebnis: Endlich sind sie wieder mit dem Meer vereint! Am Strand der Pazifikküste von Costa Rica lernen sie - mitten im Januar - Wellenreiten!

Von: Nick

Stand: 07.05.2019

Hey, ihr Schlittenfahrer!

Wieder etwas Neues gelernt! Die Teilnehmer des Ocean College lächeln nach ihrem Surf Camp entspannt - und ziemlich stolz -

hier in Costa Rica gibt es keinen Schnee und wir können nicht wie ihr mit Schlitten die Hügel hinuntersausen. Dafür durften wir letztes Wochenende Wellenreiten! Anders als beim Schlittenfahren gehört beim Surfen noch ein bisschen mehr dazu, als sich einfach draufzusetzen beziehungsweise zu stellen und loszufahren. Deshalb starteten wir erstmal mit ein paar Trockenübungen am Strand, bei denen unsere Surflehrer uns zeigten, wann und wie man es am besten schafft, sich aus dem Liegen richtig aufs Brett zu stellen - und dort auch so lange wie möglich stehenzubleiben!

Mit dem Surfbrett unter Arm geht's ins Wasser.

Nachdem alle ein paarmal den "Pop-up", also das Aufstehen aus dem Liegen, unter Aufsicht der Lehrer geübt hatten, ging es für die erste Hälfte von uns ins Wasser. Schon nach kurzer Zeit konnte man vom Strand aus beobachten, wie die Ersten auf ihren Brettern standen und übers Wasser glitten. Als ich schließlich mit der zweiten Gruppe an der Reihe war, schnappte ich mir ein Brett und folgte meinem Surflehrer voller Vorfreude ins Wasser.

Ein bisschen wie fliegen! Nick reitet die Welle!

Nachdem wir für einige Minuten ins Meer hineingewatet waren, wies mich mein Lehrer an, mich auf mein Bord zu legen und in Position zu gehen. Ich packte mein Bord mit den Händen auf Brusthöhe und stellte mein Bein angewinkelt auf. Einen Moment verharrte ich in dieser Position, bis eine Welle direkt hinter mir heranrollte. "Now!", hörte ich die Stimme meines Surflehrers durch das Rauschen des Wassers. So schnell wie möglich drückte ich mich von meinem Brett nach oben und innerhalb von Sekunden glitt ich geduckt und nach vorne gelehnt über die Wellen. Es war ein bisschen so, als würde ich fliegen, nur um einiges wackeliger - und nach kurzer Zeit fiel ich von meinem Brett ins Wasser.

Das Surfcamp fand an der Pazifikküste von Costa Rica direkt am Strand statt.

Beim zweitem Versuch klappte es schon besser und als die Surfzeit abgelaufen war, hatte ich es mehrmals geschafft, auf einer Welle fast bis zum Strand zu surfen. Nach dem Wellenreiten durften wir uns noch am Strand in der Sonne oder im Schatten erholen und wurden mit Wasser und leckeren Papaya-Früchten, die hier überall wachsen, versorgt. Ich freue mich schon sehr auf die nächste Gelegenheit zum Surfen! Das nächste Mal vielleicht am Münchener Eisbach ?

Wenn ihr Fragen habt, schreibt uns! Und wenn ihr wissen wollt, wo genau Costa Rica liegt, klickt euch auf unsere Karte!

Euer Nick


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