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Reisetagebuch Sprachaufenthalt in Costa Rica

Unterricht ohne Wellengang: Bei ihrem Landaufenthalt in Costa Rica ging es für die Mitglieder des Ocean College auch um die Verbesserung ihrer Spanischkenntnisse. Ob man eine Fremdsprache vor Ort wirklich schneller lernt? Kira erzählt dir davon.

Von: Theresa

Stand: 08.02.2019

¡Hola! ¿Cómo estás?

Das heißt: "Hallo! Wie geht's?" Die lustigen, umgedrehten Frage- und Ausrufezeichen macht man im Spanischen am Satzanfang. Dann weiß man beim Lesen gleich, was für eine Satzart es ist. Praktisch, oder?

Genial! Im Unterricht wachsen Theresa die leckeren Früchte in den Mund. Wie heißen sie noch mal?

Wir sind ja zur Zeit in Costa Rica. Die letzten zwei Wochen haben wir in Coronado in der Nähe von Costa Ricas Hauptstadt San José in Gastfamilien verbracht. In dieser Zeit sind wir in eine Sprachschule gegangen, die sich "Academia Tica" nennt und haben Spanisch gelernt oder unser Spanisch verbessert. Ich konnte anfangs überhaupt kein Spanisch und daher war es ziemlich schwierig, sich in der Gastfamilie zu verständigen. Auch Sophie, mit der ich gemeinsam bei der Gastfamilie untergebracht war, konnte genauso wenig Spanisch wie ich. Unsere Gasteltern waren sehr geduldig und haben versucht, uns mit Händen und Füßen klar zu machen, was sie meinten. Wir hatten auf jeden Fall viel Spaß, da es lustige Missverständnisse gab. Zum Beispiel wollten uns die Gasteltern sagen, dass in der Wohnung über ihnen Medizinstudenten wohnen. Sophie hat aber verstanden, dass oben Hunde sind, die noch keine Medizin bekommen haben. Diese Missverständnisse wurden mit der Zeit weniger, da wir von Tag zu Tag mehr verstanden haben.

Auch an der Sprachschule gilt: Das schönste an der Schule sind die Pausen.

In den zwei Wochen Unterricht habe ich mehr Spanisch gelernt, als ich gedacht hätte und habe mich am Ende sogar relativ gut mit den Gasteltern verständigen können. Auch mit unserer Lehrerin konnten wir uns zuletzt ganz gut auf Spanisch unterhalten. Den anderen zu verstehen, ging grundsätzlich leichter, bei den Antworten haben öfter mal die Worte gefehlt, weswegen wir manchmal einen Mix aus Spanisch und Englisch gesprochen haben. Neben der Sprachschule haben wir auch einiges unternommen: Wir sind zum Vulkan Irazú gefahren und haben eine Kakaoplantage besichtigt. Wir haben auch geholfen, ein Kinderheim zu streichen und ein Wochenende in einem Surfcamp verbracht. Jetzt sind wir schon länger als drei Wochen von unserem Zuhause, dem Schiff, getrennt und langsam vermissen ich und die anderen das Schiff und unser Leben auf dem Meer. In ein paar Tagen geht es wieder zurück auf die "Pelican of London" und unser nächster Stopp ist dann voraussichtlich Kuba.

Falls ihr Fragen habt, dann stellt sie uns gerne. Wir freuen uns auf jede Nachricht von euch. Bis dann!

Eure Kira


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